Unsere Idee, Hilfe zur Selbsthilfe.....

.....ist ein Kreis von Menschen unterschiedlichster Ausrichtung und Ausbildung; 
und das macht uns so flexibel.
 Bei uns sind vom Berufsfeuerwehrmann, Filmemacher, Künstler über die Bankerin bis hin zur Erzieherin viele Menschen tätig. Aber alle mit der Bestreben, etwas Gutes für die Menschen in Nepal zu tun, sie nicht in ihrer Misere alleine zu lassen und ihnen ein kleines Bisschen bei der Verbesserung ihrer Lebensumstände zu helfen.

Bei unserer ersten Reise nach Nepal im vergangenen Jahr zeigte sich schnell, dass dort der vorbeugende sowie abwehrende Brandschutz nahezu nicht vorhanden ist, und so beschlossen wir gemeinsam aus dieser Erkenntnis ein Entwicklungshilfeprogramm zu erstellen und einen entsprechenden Verein zu gründen.

 In Deutschland liegen große Mengen an gutem und verwertbarem Feuerwehrmaterial in vielen Depots und Feuerwachen ungenutzt, derweil es an anderen Stelle auf der Welt dringend gebraucht wird. 
Der Grund hierfür fußt auf der Tatsache, dass bei Neubeschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehr die neuen Fahrzeuge komplett mit neuer feuerwehrtechnischer Beladung ausgeschrieben und beschafft werden. Die auszumusternden Fahrzeuge werden abgelastet und verkauft und deren feuerwehrtechnische Beladung wandert, weil nicht mehr auf dem neuesten Stand, in den Keller des Gerätehauses oder der Feuerwache getreu der Devise: Kann man ja vielleicht nochmal brauchen.
Zumeist bleibt es denn auch bei dieser Überlegung und man mag sich gar nicht vorstellen, welche Mengen an Material in den ca.21.000 Feuerwehrstandorten Deutschlands ungenutzt liegen.
 


Mittlerweile sind wir ein eingetragener Verein und unsere Gemeinnützigkeit ist anerkannt. Laut unserer Satzung haben wir uns der Förderung, Unterstützung und ggf. Wiederherstellung des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes in Entwicklungsländern verschrieben.......und dies mit viel Engangement.
Der Verein trägt sich zum einen über Mitgliederbeiträge und zum anderen über Material- und Sachspenden von abgelegtem, aber noch brauchbarem Feuerwehrmaterial aus dem Bestand der privaten und öffentlichen Feuerwehren.  
Das gespendete Material wird in Deutschland durch qualifizierte Vereinsmitglieder geprüft, gewartet und einsatzbereit gemacht, bevor es auf dem Seeweg von Europa nach Indien und weiter über Land nach Nepal verschickt wird.

Die Unterstützung vor Ort umfasst die erneute in Dienst Stellung sowie die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Nutzung durch Schulung des örtlichen Personals.
Dabei orientieren wir uns an den seit Jahrzehnten bewährten  Feuerwehrausbildungsvorschriften, die durch Ihre permanente Anpassung an neue Einsatzbedingungen zeitgemäß, verständlich und praktikabel sind.
Bei Feuerlöschgeräten sowie Geräten zur technischen Hilfeleistung beschränken wir uns ausschließlich auf DIN-Material, um schlank, aber effizient in der Instandhaltung und der notwendigen Bevorratung von Ersatzteilen zu sein.
Im Bedarfsfall erstellen wir in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, Alarm-, und Evakuierungspläne, entwickeln Brandschutzkonzepte und stehen ansonsten für alle Fragen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes mit unserer Expertise zur Verfügung.

Letztendlich will der Verein mit den lokalen Behörden / Regierung zusammenarbeiten, um die soziale Sicherheit der Feuerwehrleute und ihrer Familien zu gewährleisten.

Wir wollen den Menschen nicht nur unser Material bringen, sondern ihnen auch das dazugehörige Know-How vermitteln.